Kaltakquise5 Minuten Lesezeit

Woher haben Sie meine Nummer? Die richtige Antwort

Diese Frage kommt in jedem zweiten Gespräch. Drei Antworten beenden es sofort, eine bringt Sie zurück zum Thema.

Woher haben Sie meine Nummer? Die Frage klingt beiläufig, ist aber eine Prüfung. Ihr Gegenüber will wissen, ob Sie sich unwohl fühlen. Ihre nächsten fünf Wörter entscheiden über den Rest des Gesprächs.

Was nicht funktioniert

Ausweichen. "Die haben wir aus unserem System" oder "wir haben da einen Dienstleister" klingt nach Verschleierung, auch wenn es stimmt. Wer ausweicht, bestätigt den Verdacht.

Rechtfertigen. Ein langer Vortrag über die Rechtslage macht aus einer Nebenfrage das Hauptthema. Danach reden Sie über Datenschutz und nicht mehr über das Anliegen.

Entschuldigen. "Entschuldigen Sie die Störung, ich wollte nur..." macht Sie kleiner, als Sie sein müssen. Sie haben nichts Unrechtes getan.

Was funktioniert

Die Wahrheit, kurz, ohne Verlegenheit, und dann direkt zurück zum Anlass.

"Von Ihrer Website. Sie haben dort zwei Stellen ausgeschrieben, deshalb rufe ich an."

Das ist die stärkste Antwort, die es gibt, weil sie drei Dinge zugleich leistet. Sie ist überprüfbar. Sie zeigt, dass jemand hingesehen hat. Und sie führt sofort zurück zum eigentlichen Thema, statt beim Datenschutz hängen zu bleiben.

Wichtig ist der Tonfall: beiläufig, so wie man eine Selbstverständlichkeit beantwortet. Denn genau das ist es.

Wenn es stimmt, ist es leicht

Diese Antwort funktioniert nur, wenn sie zutrifft. Wer eine Nummer tatsächlich aus einer gekauften Liste hat, kann diesen Satz nicht sagen und hört man das an. Das ist einer der praktischen Gründe, warum die Herkunft der Daten im Vertrieb eine Rolle spielt.

Die schärfere Variante

Bei jemandem, der deutlich ungehalten fragt, hilft es, die Frage kurz ernst zu nehmen und dann weiterzugehen:

"Verstehe ich. Ihre Nummer steht im Impressum, die Stellenanzeige auf Ihrer Karriereseite. Beides öffentlich. Wenn Sie keine Anrufe dazu wollen, sagen Sie es und ich streiche Sie raus."

Der letzte Halbsatz ist der entscheidende. Er gibt dem Gegenüber die Kontrolle zurück, und in den meisten Fällen wird davon kein Gebrauch gemacht. Wer merkt, dass er jederzeit aussteigen kann, bleibt eher.

Und wenn jemand tatsächlich Nein sagt

Dann streichen Sie ihn. Sofort, ohne Nachverhandeln, und sagen Sie ihm, dass es erledigt ist. Das ist nicht nur rechtlich sauber, es ist auch geschäftlich richtig: Ein Anruf bei jemandem, der ausdrücklich abgelehnt hat, kostet mehr, als er je einbringen kann.

Und notieren Sie es so, dass es niemand im Team in drei Monaten überschreibt. Der zweite Anruf nach einer Absage ist der, über den Leute auf LinkedIn schreiben.

Sagen Sie uns, wen Sie suchen.

Sie bekommen zehn echte Firmen aus Ihrem Markt, mit Anlass und Ansprechpartner. Kostenlos, ohne Vertrag. Rufen Sie an und sagen Sie uns danach ehrlich, wie es war.

Zehn Leads anfordern

Weiterlesen